- [l] Die Polizei Köln hat in der Silvesternacht massiv Nordafrikaner überprüft und mit einem erdrückenden Polizeiaufgebot eine Wiederholung der sexuellen Übergriffe vom letzten Jahr verhindert.
- Überraschung 1: Es waren wieder massenhaft Nordafrikaner angereist. Ich hätte angenommen, dass Nordafrikaner dieses Jahr demonstrativ fernbleiben, um etwaigen Polizeirepressalien aus dem Weg zu gehen.
- "Wir hatten Personengruppen, die vergleichbar aggressiv waren", sagte Polizeipräsident Jürgen Mathies. Erneut seien mehrere Hundert junge Nordafrikaner nach Köln gereist.
- Überraschung 2: Jetzt wird wieder Kritik an der Polizei laut. Es handele sich um "racial profiling" und das ist nicht gut.
- Mir ist nicht ganz klar, was die Kritiker von der Polizei erwartet haben. Das macht doch Sinn, als aggressiv auffallende Nordafrikaner zu filzen? Meinem Verständnis nach ist racial profiling, wenn man jetzt generell Nordafrikaner filzt, außerhalb von Silvester- oder anderen Feierlichkeiten und wenn es außer ihrer Herkunft keinen Anlass für die Vermutung gibt (insbesondere nicht durch ihr Verhalten), dass sie straffällig werden könnten.
- Was ist denn hier jetzt die Forderung? Drehen wir das mal von Rasse auf Geschlecht um. Wäre das politisch korrekter, wenn die Polizei auch Frauen und Kinder filzt? Weil das sonst sexual profiling wäre?
- Das ist nicht rhetorisch oder ironisch oder sonstwie abwertend gemeint. Ich würde wirklich gerne wissen, was die Leute erwartet haben, die der Polizei jetzt racial profiling vorwerfen.
- Oder gibt es Hinweise darauf, dass die Polizei nur als Schutzbehauptung von aggressiven Nordafrikanern spricht, und da waren viel weniger oder nur völlig unaggressive Nordafrikaner vor Ort?
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